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OSTHEIM *bis 31.12.2022* Sonderausstellung "César Franck (1822-1890) – Ein Leben für die Musik" im Orgelbaumuseum Schloss Hanstein

Von: Orgelbaumuseum Schloss Hanstein e.V.

Im Orgelbaumuseum Schloss Hanstein, Ostheim v.d. Rhön ist vom 15. Mai bis 31. Dezember 2022 die Sonderausstellung "Ein Leben für die Musik" zu sehen. Es geht um den bedeutenden französchen Komponisten César Franck, der zwischen 1822 und 1990 lebte.

In der Ausstellung über César Franck (1822-1890) "Ein Leben für die Musik" präsentiert das Orgelbaumuseum einen der bedeutensten Komponisten Frankreichs des 19. Jahrhunderts im Schloss Hanstein. Foto: Sabine Göbel
In der Ausstellung über César Franck (1822-1890) "Ein Leben für die Musik" präsentiert das Orgelbaumuseum einen der bedeutensten Komponisten Frankreichs des 19. Jahrhunderts im Schloss Hanstein. Foto: Sabine Göbel

Als zweiter Sohn von Nikolaus Joseph Franck (1794-1871) und Catharina Barbara Frings (1788-?) aus Gemmenich (Belgien) lebte er bis 1835 Lüttich. Dort wurde er in den Fächern Gesang und Klavier, Kontrapunkt und Harmonielehre im Königlichen Konservatorium ausgebildet. Seine Lehrer bescheinigten ihm: „gute Anlagen“, „gute Arbeit“, „Eifer und Geschick  im Studium“, „berechtigt zu den schönsten Hoffnungen“.

Im Mai 1835 siedelte die Familie Franck nach Paris um. Dort erhielt César Franck Privatunterricht bei Anton Reicha bis Mai 1836 in Kontrapunkt, Fuge und Komposition. Die Lehren Reichas (Verwendung alter Kirchentöne, fünfteiliger Taktarten, reiner Molltonarten, alter Volkslieder…) sollten sich richtunsweisend für das ganze Leben und Schaffens Francks erweisen.

Mit 15 Jahren wurde César in das Pariser Konservatorium in die Kompositionsklasse von Simon Leborne und Klavierklasse von Pierre Zimmermann aufgenommen, wo er bald Preise in Klavierspiel (u.a. "Großer Ehrenpreis"), Orgelspiel und Komposition bis 1841 erhielt. Seine Genialität als Komponist wird in folgender Episode deutlich: 1840 wurde dem 17-jährigen am Pariser Konservatorium der Erste Fugenpreis zuerkannt.

Auf Drängen des Vaters hin, brach er das Studiums ab um ein Virtuosen-Karriere zu starten.

Der Abbruch der Virtuosen-Laufbahn, gegen den Willen des Vaters, folgte 1844. Césars Wissen und sein musikalisches Verantwortungsbewusstsein hinderten ihn daran, weiter diesem Weg zu folgen. Er hatte große, ernste Werke im Kopf. Ruhm und Geld waren ihm nicht wichtig. Er unterrichtete zehn bis zwölf Stunden täglich, gab Konzerte, arbeitete als Organist, übte und kam nur nachts zum Komponieren.

Nach der Heirat 1848 gründete er einen eigenen Hausstand. Da er durch die politischen Ereignisse alle Schüler verlor, musste er alle möglichen Tätigkeiten übernehmen um das Leben zu finanzieren. Trotzdem komponierte er eine bis zwei Stunden am Tag. Bis 1870 war César hauptsächlich Organist, unterrichtete privat und komponierte kleinere geistliche Werke.

Seine Ernennung zum Professor für Orgel und Improvisation am Pariser Konservatorium folgte im Jahr 1872.

In den letzten 15 Lebensjahren entstanden die großen Kompositionen, die ihn nach seinem Tod 1890 berühmt machen sollten, so beispielsweise die „Sinfonie in d-moll“ für Orchester, die „Drei Choräle“ für Orgel oder „Der Organist“, 59 Stücke für Harmonium.

Wirklich berühmt wurde der Komponist César Franck erst nach seinem Tod. Während seines Lebens wurde seine Genialität von vielen nicht verstanden.

Es wird gesagt, César Franck habe die Die zyklische Form (wiederkehrendes Motiv in allen Sätzen) „als Erster mit vollem Bewusstsein und mit aller Folgerichtigkeit ausgebaut.“ (Wilhelm Mohr)

Außerdem gilt er als Schöpfer der französischen Orgelsinfonie. Er hat den Franzosen die Romantik gebracht und den Weg zum Impressionismus bereitet.

Im Alter von etwa 30 Jahren wandte er sich der Orgel zu und begann, Musik für die Orgel zu schreiben. Er begründete eine neue französische Schule (polyphoner Stil).

Öffnungszeiten
Mi – Sa 10:00 – 12:00 Uhr & 13:00 – 17:00 Uhr
So/Feiertage: 13:00 – 17:00 Uhr.

Das Orgelbaumuseum in Ostheim vor der Rhön ist rund ums Jahr (bis auf Februar und November) geöffnet.

Eintritt
3,00 €. Ermäßigungen für Schulklassen, Studierende, Menschen mit Behinderung.

Führungen
sind auch außerhalb der Öffnungszeiten auf Anfrage möglich.

Orgelbaumuseum Schloss Hanstein e.V.
Paulinenstraße 20
97645 Ostheim vor der Rhön

Symbol: Externer Linkwww.orgelbaumuseum.de


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