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Auf geht's zur Maienwanderung am Ellenbogen - Teil III

Und dann geht's zünftig bergauf. Leider auch hier auf geschottertem Weg, der von Autos befahren wird, die uns jedes Mal in dicke Staubwolken hüllen. Das ist recht unangenehm.

Die Sonne brennt inzwischen auf uns herunter und wir kommen ganz schön ins Schwitzen.

Die Wadln unserer Männerleut zeigen den ersten zartrosa Hauch, und der wird sich bis zum Abend in ein sattes Rot verwandeln.

Dann kommen wir an einem kleinen Tierpark vorbei. Ich habe ein gutes Gespräch mit einem prächtigen Schaf.

Wir verstehen uns: Heiß ist's, Durscht hamma!
Aber: Ein schöner Tag! Endlich Sonne und Frühling!
Wir sind uns einig.

Vorbei am behaglich anmutenden Thüringer Rhönhaus marschieren wir nun weiter bergan Richtung Eisenacher Hütte.
Oben angekommen befinden wir uns wieder auf dem Anfangsstück unseres Rundwanderweges.

Wir bewundern noch einmal den 'Rhönline-Baum' - ein Foto geht noch..., wandern vorbei an unserem geparkten Auto, Richtung Eisenacher Hütte.

Ja da geht's heut gar nobel her. Eine große Anzahl roter Ferraries parken vor dem Hotel. Und weil wir keinen "kleinen Roten" dabei haben, steuern wir, am Restaurant vorbei, gleich den Biergarten an. Bei einer Thüringer Rostbratwurst und Getränken ruhen wir unsere Füße aus und lassen es uns wohl sein.

Nach dieser Pause "erklimmen" wir dann noch den Ellenbogen-Gipfel, nicht weit von der Hütte entfernt. Leider wird auch hier gebaut, Erde ist umgewälzt, Baufahrzeuge sind geparkt.

Aber der versprochene absolut grandiose Ausblick ins Ulstertal versöhnt uns mit all dem. Wir lassen unsere Blicke in die blau-grüne Ferne schweifen, nur Wiesen, Wälder, Berge, Täler und Himmel. Einfach traumhaft schön!

Aber irgendwann müssen wir uns losreißen und der empfindlich kalte Wind hier oben erleichtert uns die Entscheidung. Wir wandern einen blühenden Wiesenweg abwärts und kommen an einem malerischen Steinfeld vorbei. Hier machen wir noch eine letzte Rast zum Schauen und Bewundern und dann sind wir wieder am Auto.

Da das Wetter so schön ist und die Uhr nicht zu weit vorgerückt, entschließen wir uns zu einer Heimfahrt auf Bundesstraßen über Fladungen, Mellrichstadt, Bad Neustadt, Münnerstadt usw.

In Fladungen machen wir Halt, gehen ein Stück an der romantischen alten Stadtmauer entlang, vorbei an einem alten Mühlenrad, entdecken vor dem Heimatmuseum ein Schild vom "Koenigreich Bayern", welches unser Herz erfreut.

Gar manches schöne Fachwerkhaus säumt die Straßen, in denen schon die samstagnachmittägliche Stille herrscht.

Wir werfen einen Blick in die Kirche, in der eine Musikgruppe gerade Probe hat und entscheiden uns zu guter Letzt noch für einen abschließenden Kaffee, aus dem dann jedoch Eisbecher und herzhafte Mahlzeiten werden.

Danach fahren wir endgültig gen Würzburg, immer durch ein frühlingsgrünes Land, vorbei an Beschaulichkeit und ländlicher Idylle.

Müde sind wir, auf eine gute Art. Die Lungen noch voller Rhönluft, die Gedanken in der grün-blauen Herrlichkeit dieses Maientages, so sind wir gerüstet für den Alltag zuhause.

Bis wir wiederkommen, zum Auftanken und Wohlfühlen...

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