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Auf geht's zum Wandern rund um den Auersberg - Teil IV

Jetzt kommen wir vorbei an goldgelben Getreidefeldern, im Hintergrund Weidevieh auf den satten Wiesen und grüne Hügel vor einem tiefblauen Himmel schließen dieses fantastische Bild ab.

Nun taucht ein ganzes Kamillenfeld auf, leuchtend weiß mit gelben Tupfen in der Sommersonne.

Dann setzen sich unsere beiden Männer erstmal auf eine Bank, um auf Sasja und mich zu warten, die wieder gucken und rumtrödeln. Ganz schön heiß ist uns inzwischen, die Sonne scheint nun nicht mehr nur warm, sondern brennt ziemlich unerbittlich auf uns herab. Unter unseren Rucksäcken sind wir pitschnass geschwitzt.

Hier kommt ein Gemüsefeld mit Kohl, Zwiebeln usw. in unser Blickfeld. Ich nehme mir eine tiefe Nase voll mit dem Geruch sonnendurchtränkten Gemüses. Es riecht wie damals in Omas Garten, in den Ferien auf dem Lande. Ach ja ...

Doch weiter geht es.

Wir nähern uns dem Ort Simmershausen.Sein Kirchturm begrüßt uns schon von weitem. Truthähne und Enten liegen im Schatten der Gärten.

Eine Ziegenherde springt durch ihr Gehege, doch wir haben nur noch einen Gedanken: "Hoffentlich gibt es im Ort was zu trinken!"

Mit hängender Zunge (sinnbildlich !!!) erreichen wir die Gastwirtschaft, zum Glück eines der ersten Häuser des Dorfes. Hier füllen wir unsere Flüssigkeitsreserven wieder auf, damit wir später auch wieder ordentlich schwitzen können.

Die Beine faul unter dem Tisch ausgestreckt, mit vollen Gläsern vor uns, sieht alles gleich wieder besser aus. Aber beim Aufstehen merken wir plötzlich doch so einige Muskeln, die sich sonst weitaus unauffälliger verhalten.

Wir spazieren jetzt durch Simmershausen, statten der Pfarrkirche einen Besuch ab, die allerdings, wie wir befürchteten, geschlossen ist. Kein Ort also, an dem ein müder Wanderer ein kleines "Danke" sagen könnte; ein Bedürfnis, das mich in der Schönheit der Rhön immer wieder mal überkommt, und das, obwohl ich nicht unbedingt ein "frommer" Mensch bin.

Jetzt laufen wir am Bach entlang zum Dorfausgang. Dort führt unser Weg rechts bergauf.

Im Wanderheftchen heißt es lapidar: Sie wandern am Osthang des Auersberges durch offene Feldfluren und Simmershausen zum Ausgangspunkt zurück.

Aber der Weg hat es an einem heißen Sommertag in sich. Erstmal geht es ab dem Bauernmarkt (nach der Gänsekutte) fast immer in praller Sonne durch Feld und Flur, und nach Simmershausen wird’s heftig, zumindest für uns. Der anfangs asphaltierte Weg führt in der Sommerhitze stetig bergauf und gibt noch von unten Hitze ab. Es kommt uns vor, als liefen wir dieses Wegstück schon seit fünf Kilometern und als schiene es sich in der Hitze des Tages ins Endlose zu verlieren.

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