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Auf geht's zum Wandern rund um den Auersberg - Teil III

Ein kurzes Stück laufen wir noch durch den Wald. Hochsommerliche Blumenvielfalt lässt den Saum des Weges zu einem bunten Augenschmaus werden. Nach einiger Zeit zweigt er bei einer malerischen Scheune nach rechts ab, führt ein kurzes Stück zwischen Wiesen und Weiden entlang, um am dunklen Waldesrand wieder nach links abzubiegen.

Eine traumhafte Aussicht wird uns beschert, bis zum Ort Tann und weiter können wir schauen, sehen den Tanner Kirchturm in seinem rot bedachtem Häuserbett und oben auf den Kuppen kleine Rhöndörfer, anmutend wie Spielzeughäuschen, verstreut von Kinderhand. Kühe grasen friedlich auf den Weiden und allerorts sind die Bauern auf ihren Wiesen beim Heumachen zu finden. Es ist die absolute Definition von Sommer.

Nach diesem erfreulichen Ausblick führt uns unser Weg wieder durch lichten Wald. Jetzt erreichen wir die "Gänskutte", eine Naturparkanlage mit einem stillen, im Sonnenlicht glitzernden Teich.

Kaskaden klaren Wassers fallen über Gestein und plätschern als Bächlein, von einem Steg überbrückt, in den See. In weiten Teilen ist er dicht mit Wasserpflanzen bewachsen und leuchtet dunkelgrün auf, wenn die Sonnenstrahlen auf die stille Oberfläche treffen.

Eine große Schutzhütte steht hier. Tische und Bänke laden den Wanderer zur Rast ein. Kein Mensch ist weit und breit zu sehen und zu hören. Wir sind ganz allein in dieser schönen Anlage.

Außer dem Gesumme der Bienen und Insekten, dem Plätschern der kleinen Wasserfälle und dem Singen der Vögel stört uns kein Laut. Wir setzen uns eine kurze Weile in den Schatten, nehmen eine Runde aus der Wasserflasche und Sasja und ich sind entzückt, dass es hier doch tatsächlich eine geöffnete Toilette gibt, die dazu noch sauber ist. Jede Wandersfrau wird’s nachfühlen können. Dann marschieren wir weiter.

Am Bauernmarkt "Paradies" biegt der Weg nun wieder nach rechts ab. Ein Stück weiter führt er nach links, vorbei an herrlichen Wiesen und unter einer heißen Sonne. Hier mach ich mal kurz Stopp um mein inzwischen feuchtes T-Shirt gegen ein luftigeres und – noch – trockeneres zu tauschen. Außer ein paar gelangweilt wirkenden Rindviechern nimmt niemand davon Kenntnis. Na ja.

Allerorts flattern Schmetterlinge durch die Luft, lassen sich anmutig auf Blüten und Gräsern nieder und fliegen just in dem Moment davon, wenn wir den Auslöser der Kamera drücken. Aber es gelingen uns doch einige Glückstreffer.

Am Ende des Wiesenpfades laufen wir jetzt nach rechts. Auch hier wird fleißig gemäht und der Duft von frischem Heu erfüllt die Luft - und lässt den Martin kräftig niesen. Zahlreich blüht der Wiesenknopf mit seinen dunkelroten Köpfchen und rosafarbene Blütenwellen von Weideröschen wogen neben dem Feldweg.

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