
Auf dieser Web-Seite wird die Geschichte der bundesweit längsten Autobahn-Ruine nachgezeichnet.
Mehr als sechzig Jahre sind seit der Beendigung der Bauarbeiten vergangen und Gras, Gestrüpp und Bäume haben vieles überdeckt. Doch viele Bauwerke wurden errichtet und Fahrbahndämme sowie Geländeeinschnitte gehören heute wie selbstverständlich zum Landschaftsbild der betroffenen Region, obwohl sie keinerlei Zweck erfüllen und allzuoft Hindernisse für Verkehr, Land- und Forstwirtschaft darstellen.
Nachforschungen haben ergeben, dass die Trasse der einstmals als "Reichsautobahn Fulda (Eckarts) - Würzburg" geplanten und teilweise auch gebauten Autobahn die bundesweit längste "Autobahnruine" ist. Sie wurde noch nach den allerersten Planungsgrundsätzen vom Beginn der 30er Jahre konzipiert und zum Großteil gebaut. Sie hat damit einigen verkehrshistorischen Wert, da alle anderen Autobahnen aus dieser Zeit längst modernisiert, die historischen Bauwerke abgebrochen und durch neue ersetzt worden sind.
Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass hier in keinster Weise nationalsozialistisches Gedankengut verherrlicht bzw. Taten der damaligen Machthaber gerechtfertigt werden sollen. Es geht ausschließlich darum, dass bau- und verkehrshistorisch interessante Kapitel "Reichsautobahn" am Beispiel der erhalten gebliebenen Autobahnbaustelle "Strecke 46" zu dokumentieren.
Ich widme diese Web-Seiten insbesondere:

Es ist die planerische Pionier- und die körperliche Höchstleistung von Tausenden, der ich meinen aufrichtigen Respekt zolle.
Heinz Leitsch
Im Herbst 2000
www.strecke46.de
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Heinz Leitsch, 1998 - 2002