
Die Stadt Mellrichstadt befindet verkehrstechnisch günstig mitten in Deutschland an der A 71 und verfügt über einen Bahnanschluss. Die gemeinnützige Julius-Spital-Stiftung war schon seit längerem auf der Suche nach geeigneten Unterkünften für Beatmungs- und Intensivpflege-Patienten, die endlich ein normales Leben mit der Sicherheit einer medizinischen Versorgung suchen. So werden die ehemaligen Wohnungen in der Mellrichstädter Baugenossenschaft bald einen lebenswichtigem Zweck zugeführt.

Die Wohnungen in der Schillerstraße 12 im Hainberg haben sich als ideal für diesen Einsatzfall erwiesen und werden derzeit speziell für ihre künftigen Bewohner eingerichtet. Gleichzeitig erhalten die Wohnungen eine freundliche und moderne neue Ausstattung, so dass sich die Betroffenen schnell heimisch fühlen und ein relativ normales Leben führen können. „Ziel war es, für die Betroffenen betreutes Wohnen an dezentraler Stelle zu ermöglichen, erläutert der Verwalter der Julius-Spital-Stiftung, Peter Neuner. Denn häufig sind von solch massiven Atemwegserkrankungen auch junge Leute betroffen, die gerne wieder selbstbestimmt in häuslicher Atmosphäre leben möchten. Die medizinische Versorgung der Betroffenen, deren Atmungsfunktionen ohne maschinelle Hilfe nicht mehr möglich ist, übernehmen soziale Dienste sowie Fachärzte und Kliniken aus der Region. Die Julius-Spital-Stiftung in Mellrichstadt betreibt be-reits das Franziska-Streitel-Altenheim sowie das Seniorenheim St. Niklas. Die 1349 gegründete Stiftung verfolgt ausschließlich soziale Zwecke und hat keinerlei Gewinnstreben zum Ziel. „Die-ses spezielle Angebot ist im weiten Umkreis einzigartig und auch in anderen Teilen Deutsch-lands nur selten zu finden“, unterstreicht Bürgermeister Eberhard Streit, der sehr froh ist, dass die freistehenden Wohnungen so schnell eine solch sinnvolle Weiterverwendung gefunden haben.
Ärzte oder Patienten, die sich für dieses neue Versorgungsangebot interessieren, nehmen mit der Julius-Spital-Stiftung Mellrichstadt Kontakt auf. Tel. 09776/607 100, Fax 607 21. Die Wohnungen sind voraussichtlich ab 1. August 2010 verfügbar.
Auf den Hochlagen der Rhön werden im Jahresmittel 200 mehr Sonnenstunden als z.B. in Frankfurt oder Kassel gemessen. Unsere
RhönCams liefern Ihnen aktuelle Bilder aus der Rhön.