
„Dich, teure Halle, grüß ich wieder, froh grüß ich Dich geliebter Raum!“ So singt die freudig-bewegte Elisabeth zu Beginn des Zweiten Aufzugs die berühmte Hallenarie im „Tannhäuser“. – Die gefeierte Bettine Kampp, verleiht ihr strahlende Kraft. – Doch auch ohne teure Halle werden während der 15 monatigen Rekonstruktionsphase des altehrwürdigen Theatergebäudes Kammerspiele, Kirchenkuppel, Schloss, Volkshaus und Zirkuszelt und der lichte Himmel der großen Open Airs das Publikum locken.
Grund genug aber, diese letzte Opernpremiere vor den Baumaßnahmen nicht zu versäumen und den baldigen Pilgerweg zum „Sängerkrieg“ anzutreten. Eine Einstimmung auf den dramatischen Wettstreit bietet die Matinee.
Am Sonntag, den 14. März um 11.15 Uhr werden Regisseur Ansgar Haag, Bühnenbildnerin Kerstin Jacobssen, Operndirektor Dr. Klaus Rak und Generalmusikdirektor Hans Urbanek mit Wagners fünfter Oper Einblick in den geheimnisvollen Venusberg bieten. Und natürlich will die Inszenierung an den überwältigenden Erfolg des „Parsifal“ anknüpfen. Ein Garant dafür ist der Sänger-Darsteller Hans-Georg Priese, der auch im „Tannhäuser“ wieder die Hauptpartie übernimmt. Mit dem Einzug der Künstler kann sich dann jeder Musikinteressierte einen ersten Vorgeschmack von den streitbaren Sängern und ihrem romantischen Sehnen verschaffen. Freuen darf man sich hier auf Bettine Kampp als Elisabeth, Dominik Nekel als Landgraf und Dae-Hee Shin als Wolfram von Eschenbach.
Die Premieren folgen am Freitag, dem 26. und Sonntag, dem 28. März, jeweils ab 18.00 Uhr, im Großen Haus.
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