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Kippelbach

altes Bergwinkeldorf

Kippelbach mit dem (einst) mächtigen Reesberg

Kippelbach war ein echtes Bergwinkeldorf und lag ziemlich abgeschieden in 700 m Höhe an den steilen Nordhängen von Reesberg, Mittelberg und Rommerser Berg.

1938 zählte der Ort immerhin 170 Einwohner.

Die erste urkundliche Erwähnung findet sich in einer im Schlossarchiv von Gersfeld aufbewahrten Dorfordnung, die Otto Heinrich von Eberberg genannt von Weyhers im Jahr 1542 erlassen hat. Hier wird es "Kyppenbach" genannt. Im Türkensteuer-Register des Jahres 1552 sind ebenfalls 12 Namen aufgeführt, wovon der Erste Eintrag auf "Gueth, Hanß, Schulheis" lautet.

Der Dreißigjährige Krieg brachte über das abgelegene Rhöndorf Hunger, Mord und Pest, lagen doch in unmittelbarer Nähe Schwedenwall und Schwedenschanze.

Die Bewohner lebten von der Landwirtschaft, Forstarbeit, von Tagelohn und Hausiererhandel. Gewerbliche Nebenbetriebe waren: Köhlerei, Kalkbrennerei, Glashütte und Ziegelei. In Heimarbeit wurden Holzschnitzerei und Weberei betrieben.

Ausschnitt aus Kippelbach

Wenige Jahre vor der Absiedlung kam durch Fremdenverkehr ein ansehnlicher Nebenverdienst ins Dorf, nachdem besonders die Skiläufer das schöne Wintersportgelände zwischen Reesberg und Dammersfeld erkannt hatten.

Am 31. Oktober 1937 rief der Rhönklub-Zweigverein Gersfeld, unter seinem damaligen Vorsitzenden, dem Lehrer und Heimatforscher Erwin Volze, das gesamte Dorf in die Turnhalle von Gersfeld zu einer Abschiedsfeier zusammen, die für alle unvergessen blieb. Die Abschiedsrede hielten der letzte Bürgermeister Rudolf Leuber, Ortslandwirt Johann Müller u.a.


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